uDiagnose Herzinfarkt – Minuten sind entscheidend!

Studien und unsere Erfahrungen aus der Praxis belegen es immer wieder: Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute! Je eher Patienten in unseren Herzkatheterlaboren eintreffen, desto schneller kann das verstopfte Gefäß geöffnet und größerer Schaden vom Herzen abgewendet werden.

Dabei sind wir auf zwei entscheidende Faktoren angewiesen: Patienten oder Angehörige erkennen rechtzeitig die ausschlaggebenden Symptome eines Infarkts (stechende, drückende Schmerzen in der Brust, Engegefühl, Atemnot) und alarmieren mit diesem Verdacht den Rettungsdienst über den Notruf 112. Der Rettungsdienst leistet eine Akutversorgung und der Patient gelangt auf dem kürzesten Weg ins Herzkatheterlabor.

 

Um diese Kette zu optimieren und stetig zu verbessern, hat die Klinik für Kardiologie und Angiologie der MHH unter der Leitung von Prof. Dr. med. Johann Bauersachs und Dr. med. Jörn Tongers eine führende Rolle im größten deutschen Herzinfarktnetzwerk „FITT-STEMI“ für Hannover übernommen. Im Verbund mit sieben weiteren Kliniken aus Stadt und Region und den Rettungsdiensten haben wir gemeinsame Qualitätsstandards definiert, wie mit Patienten mit der Verdachts-Diagnose Herzinfarkt zu verfahren ist. Wichtiges Kriterium ist hierbei die Verkürzung der Versorgungszeit bis zur Wiedereröffnung des verschlossenen Kranzgefäßes im Herzkatheterlabor. Weitere Informationen zum „FITT-STEMI“ Herzinfarktnetzwerk finden Sie unter www.fitt-stemi.com

Jede Minute zählt – FITT-STEMI-Projekt | MHH Info | 3/2014

Thema
Jede Minute zählt – FITT-STEMI-Projekt

Veröffentlichung
MHH Info 3/2014

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Koordinatoren

Prof. Dr. Johann Bauersachs
Tel.: 0511 532-3841
Fax: 0511 532-5412
ratic.angelina@mh-hannover.de

Dr. Jörn Tongers
Tel.: 0511 532-4059 
Fax: 0511 532-3357
tongers.joern@mh-hannover.de

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