Liebe Patienten, Ärzte und Interessierte,

ich heiße Sie herzlich willkommen auf der Homepage der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover.

 

Diese Seite soll die Leistungen und Werte unserer Klinik widerspiegeln und Sie bestmöglich informieren. Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten, aber auch Angehörigen, behandelnden Ärzten, Studenten und Bewerbern Einblicke in unser Leistungsspektrum und unsere Kompetenzfelder zu ermöglichen. Die einzelnen Fachgebiete werden erklärt, Sie sehen uns bei unserer täglichen Arbeit und die richtigen Ansprechpartner für Sie werden genannt. So kennen Sie schon vor einem Besuch das Team, finden sich bei der Aufnahme besser zurecht und treffen auf der Station oder bei der Visite das ein oder andere bekannte Gesicht wieder.

 

Die Nähe zu unseren Patienten und Ihr Vertrauen zählen in gleichem Maße zum Behandlungserfolg, wie die Unterstützung durch modernste medizinische Ausstattung und individuelle Behandlungsmethoden.

 

An 365 Tagen im Jahr stehen hier rund um die Uhr das gesamte Spektrum und Wissen einer universitären Klinik mit Supramaximalversorgung für unsere Patienten zur Verfügung.

 

Herzlich willkommen – wir sind gerne für Sie da!

 

Ihr Prof. Dr. Johann Bauersachs
Direktor der Klinik

 

PS: Schauen Sie auch in unser KARDIO JOURNAL mit vielen interessanten Themen und Informationen rund um unsere Klinik.

Prof. Dr. Johann Bauersachs

So Erreichen Sie uns

Unsere Ambulanzen und Sprechstunden

Kardiologische Ambulanz
Tel.: 0511 532 2532

kardiologie.ambulanz@mh-hannover.de

Angiologische Ambulanz
Tel.: 0511 532 3889

angiologie@mh-hannover.de

 

Arrhythmiesprechstunde
Tel.: 0511 532 3817

arrhythmiesprechstunde@mh-hannover.de

Studienambulanz
Tel.: 0511 532 2534

 

Privatsprechstunde

Tel.: 0511 532 2532

kardiologie.ambulanz@mh-hannover.de

 

Herzkatheter-Sekretariat/Patientenanmeldung

(Befundanforderung)

Tel.: 0511 532 6626 oder 0511 532 6627

hk-Labor@mh-Hannover.de

Prof Bauersachs und Prof. Widder im INterview für NDR-VISITE | 12.01.2021

Das persistierenden Foramen ovale (PFO) als möglicher Risikofaktor für einen Schlaganfall

Ein persistierende Foramen ovale (PFO) ist kurz erklärt eine angeborene, lappenförmige Öffnung zwischen dem rechten und dem linken Vorhof des Herzens, welche sich normalerweise in den ersten Wochen nach der Geburt verschließt bzw. zuwächst. Bei rund einem Viertel der Bevölkerung bleibt das PFO zwischen den beiden Herzvorhöfen jedoch geöffnet was umgangssprachlich als "kleines Loch im Herzen" bezeichnet wird, welches ein erhöhtes Risiko birgt einen Schlaganfall zu erleiden. 

 

Die Behandlung kann durch einen sogenannten PFO-Verschluss (minimalinvasive Operation) erfolgen. Bei einer Operation wird das "Loch am Herzen" mit einem sogenannten Okkluder (Schirmchen) verschlossen. 

 

Prof. Bauersachs und Prof. Widder wurden als Spezialisten für die Sendung NDR-Visite zum Thema PFO und Schlaganfall interviewt. Nähere Informationen und den gesamten Beitrag von NDR-VISITE finden Sie hier:

 

Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage unter Leistungen_Interventionelle Kardiologie.

Abschied von Frau Professorin Hilfiker-Kleiner

Professorin Denise Hilfiker-Kleiner nimmt zum 01.01.2021 ihre Tätigkeit als hauptamtliche Dekanin des Fachbereichs Medizin an der Universitätsklinik in Marburg auf

Frau Prof. Hilfiker-Kleiner war über zwanzig Jahre als erfolgreiche Forscherin und seit 2012 als W3 Professorin für Molekulare Kardiologie an unserer Klinik tätig. 2013 übernahm sie zudem das Amt der Forschungsdekanin der MHH, welches sie bis März 2020 innehatte.

 

Seit 2018 ist sie Mitglied des Wissenschaftsrats, dem wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremium der Bundesregierung. Im Februar 2020 wurde sie zudem als Mitglied in den Aufsichtsrat der Charité in Berlin gewählt.

 

Wir verdanken ihr insbesondere ihre wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der „Peripartalen Kardiomyopathie (PPCM)“ sowie der Krebs-/assoziierten Kardiomyopathie. Sie hat in der Klinik für Kardiologie und Angiologie hervorragende translationale Forschung umgesetzt und hochrangig publiziert. Sie war essentiell auch für erfolgreiche Drittmitteleinwerbungen wie das Rebirth-Exzellenzcluster und die KFO311. Die von ihr initiierte Studie mit Bromocriptin bei PPCM war Grundlage einer Leitlinienempfehlung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC).

 

Zum 1. Januar 2021 tritt Frau Prof. Hilfiker-Kleiner ihre neue Stelle als Dekanin des Fachbereichs Medizin in Marburg an und bleibt als Gastwissenschaftlerin an der MHH tätig. Wir bedauern ihren Weggang und wünschen ihr alles erdenklich Gute sowie Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe.

 

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wir gratulieren herzlich!

W2 Universitätsprofessur für Herzinsuffizienz

Wir gratulieren Herrn Prof. Dr. Tibor Kempf zur unbefristeten W2 Professur für Herzinsuffizienz an der Medizinischen Hochschule Hannover.

 

 

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Ruf auf W2 Professur Rhythmologie und Elektrophysiologie

Herr Prof. Dr. Christian Veltmann, Leiter des Hannover Herzrhythmus Centrums (HHC) der Klinik für Kardiologie und Angiologie hat einen Ruf auf die W2 Professur Rhythmologie und Elektrophysiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover angenommen. 

 

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Focus Gesundheit

Prof. Dr. Bauersachs und Prof. Dr. Veltmann zählen zu den Top-Medizinern Deutschlands

Die Ärzte, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den empfehlenswertesten des Landes zählen, erhalten die Focus Gesundheit die Auszeichnung "Top-Medizinier 2020" für ganz Deutschland und den jeweiligen Fachbereich.

 

Prof. Dr. Bauersachs gehört zu den Top-Medizinern in ganz Deutschland und erhielt die Auszeichnung für die "Interventionelle Kardiologie" der Klinik für Kardiologie und Angiologie.

Eine weitere Urkunde erhielt Prof. Dr. Veltmann für den Fachbereich der "Rhythmologie" der Abteilung. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie, die das unabhängige Recherche-Institut MINQ im Auftrag des Nachrichtenmagazins Focus durchgeführt hat.

 

Aufgrund der positiven Bewertung sind rund 3.700 Ärzte in Deutschland in 108 Fachgebieten qualifiziert, das Focus Gesundheit-Siegel "Top Mediziner 2020" zu tragen. Die Top-Mediziner sind nach Postleitzahlen geordnet. Außerdem macht das Magazin auch Angaben zur Spezialisierung, dem Behandlungsspektrum sowie den Kontaktmöglichkeiten.

 

Die Focus Gesundheit Ausgabe "Ärzteliste 2020" erschien am 2. Juni 2020.

 

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uDie bundesweite Digit-hf Studie startet in die 2. förderperiode

In Deutschland leiden etwa drei Millionen Menschen an einer chronischen fortgeschrittenen Herzschwäche. Die Erkrankung ist eine der häufigsten Ursachen dafür, dass Patientinnen oder Patienten ins Krankenhaus eingewiesen werden müssen oder an den Folgen sterben. In dieser großen, multizentrischen Studie, initiiert durch Prof. Dr. Johann Bauersachs und Prof. Dr. Udo Bavendiek , prüfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die Wirksamkeit des Medikamentes Digitoxin. Es wurden bereits mehr als 800 Patienten in etwa 40 Zentren in die DIGIT-HF-Studie eingeschlossen.

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat aufgrund ihrer medizinischen Bedeutung jetzt die Verlängerung der DIGIT-HF-Studie bis zum Jahr 2024 bewilligt. Es stellt für die zweite Förderperiode etwa 3,8 Millionen Euro zur Verfügung. Mit weiteren 700.000 Euro unterstützt die Brauckmann-Wittenberg-Herz-Stiftung das Projekt.

 

Die Forscher untersuchen, ob der Wirkstoff Digitoxin, der die Kontraktionskraft des Herzens erhöht, das Leben von Patienten mit einer be­stimmten Form der Herzschwäche verlängern und ihre Krankenhausaufenthalte verringern kann. Digitoxin gehört zur Gruppe der Digitalis-Präparate, die – ursprünglich aus dem Fingerhut gewonnen – bei ausgewählten Patienten zur Behandlung der Herzschwäche oder von Herz­rhythmusstörungen eingesetzt werden können.

 

Die Teilnahme weiterer Kliniken, Praxen und interessierter Patienten ist weiterhin erwünscht. Für ausführlichere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website: www.digit-hf.de

Aktuelle Termine, Mediathek und Publikationen

Willkommen in unserem Informationsbereich. Hier finden Sie die aktuellen Termine und Themen unserer Veranstaltungen, unsere Mediathek sowie den Pressebereich.

TERMINE . VERANSTALTUNGEN

Kardiologische Seminare

Januar - Juni 2021
Medizinische Hochschule Hannover
Programm

 
47. Herzforum
13. Oktober 2021
++ weitere Informationen folgen zeitnah ++
 
Angiologisches Forum
10. November 2021
++ weitere Informationen folgen zeitnah ++

 

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Aktuelle Stellenangebote

Herzlich willkommen – werden Sie Teil unseres Teams!

Die Klinik für Kardiologie und Angiologie ist jederzeit an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern interessiert. Wir freuen uns daher immer über aussagekräftige Initiativbewerbungen.

Aortenklappe
Mitralklappe
Pulmonalklappe
Trikuspidalklappe

unser herz im Aufbau

Das Herz besteht aus vier Herzkammern. Zwei Vorhöfen (rechter und linker) und zwei Hauptkammern (rechte und linke). Die Vorhöfe sind über die Segelklappen Mitralklappe links und Trikuspidalklappe rechts) mit den Hauptkammern verbunden. Über die Tachenklappen (Aortenklappe und Pulmonalklappe) wird das Blut aus den Hauptkammern in den großen und kleinen Kreislauf gepumpt.

 

Der Blutkreislauf: Das aus dem Körper zurückströmende Blut sammelt sich in der oberen und unteren Hauptvene (Hohlvenen) und fließt zunächst in den rechten Vorhof. Aus dem rechten Vorhof fließt es über die Trikuspidalklappe in die rechte Hauptkammer. Von dort aus wird es über die Pulmonalklappe in den Lungenkreislauf (kleinen Kreislauf) gepumpt und in der Lunge mit Sauerstoff angereichert. Das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge sammelt sich dann im linken Vorhof. Von hier aus fließt es über die Mitralklappe in die linke Hauptkammer und wird von dort über die Aortenklappe in die Hauptschlagader gepumpt, von wo aus es sich im Körper verteilt.

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