Elektro­physiologie

Zur interventionellen Behandlung von Herzrhythmusstörungen steht in der Klinik für Kardiologie und Angiologie ein eigenes hochmodernes Katheterlabor zur Verfügung. In diesem Labor werden pro Jahr mehr als 450 elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationen durchgeführt. Mittels eines hochmodernen elektrophysiologischen Messplatzes und zwei verschiedenen 3D-Mapping Systemen (CARTO®3 und EnSite™NavX™) werden alle Formen von supraventrikulären und ventrikulären Rhythmusstörungen behandelt. Neben der Ablation von akzessorischen Leitungsbahnen wie beim WPW-Syndrom, der Ablation von AV-Knotenreentrytachykardien (AVNRT), typischem Vorhofflattern oder auch fokalen atrialen Tachykardien stellt vor allem die Katheterablation von Vorhofflimmern einen Schwerpunkt dar. Für die Ablation des Vorhofflimmerns steht neben der Hochfrequenzablation in Kombination mit den 3D-Mappingverfahren zusätzlich die Pulmonalvenenisolation mittels Kryoballon zur Verfügung. Ebenso werden Ablationen ventrikulärer Tachykardien unterstützt von 3D-Mappingsystemen im Katheterlabor durchgeführt. Die Katheterablation bei speziellen Pa-tientengruppen, wie Kindern, Patienten mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) oder Patienten mit Kunstherzen (LVAD), ist etabliert. In all diesen Ablationsverfahren blicken wir auf eine langjährige Erfahrung zurück. Die Elektrophysiologie in der Klinik für Kardiologie und Angiologie ist eine zertifizierte Ausbildungsstätte zur Erlangung der Zusatzqualifikation „Spezielle Rhythmologie – Invasive Elektrophysiologie und aktive Herzrhythmusimplantate“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Das HHC ist weiterhin als Vorhofflimmerzentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert.

Bereichsleitung

Assistenz Hannover Herzrhythmus Centrum

Christiane Berghorn
Tel.: 0511 532-82604
berghorn.christiane@mh-hannover.de

Kontakt und Anmeldung 
Tel.: 0511 532-3817
Fax: 0511 532-8475

hhc@mh-hannover.de

Rhythmologie-Hotline für Ärzte
Tel.: 0176 15325040

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

  • Seit dem 1. Dezember 2021 gilt in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein generelles Besuchsverbot für Angehörige von Patienten. Individuelle Absprachen sind möglich. Begleitpersonen (wenn erforderlich) bei ambulanten Patienten sind weiterhin erlaubt.
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